Muslimische Feiertage in Deutschland

Folgendes habe ich in einem Leserbrief meines lokalen Blättchens (WN, 17.Oktober 2009) gelesen:

Die Scala des Irrsinns ist nach oben offen: Was Herr Kolat nun wieder fordert, ist unbedingt im Kontext seiner Entwicklung zu sehen. Zuerst: Schulfrei für Moslems rund um das Zuckerfest. Dann: Sonderrechte beim Schulsport und -fahrten für Moslems. Dann: Einführung islamischen Religionsunterricht für Moslems. Dann: Gebetsräume in Schulen für Moslems. Dann mehr Lehrer mit „Migrations“-Hintergrund. Nun Schulfrei für alle an islamischen Feiertagen. Islamisches Bewusstsein soll bei den Deutschen verankert werde. Nur darum geht es. Das auch noch als Integrationsleistung zu verkaufen, bildet in der Chapuze eines beständig fordernden Herrn Kolat einen Höhepunkt. Es geht mitnichten um „Miteinander“ oder „Religionsausübung“. Es geht um Macht im Staat.

Das hat mich schon bewegt, und deswegen schrieb ich an leserbriefe@zgm-muensterland.de:

Demokratie und Macht

Schulfrei für Christen rund um Weihnachten und Ostern und Pfingsten, Religionsunterricht, Lehrer ohne Migrationshintergrund. Ein bestimmtes Bewusstsein ist bei den Deutschen verankert und das soll auch so bleiben. Letztendlich geht es um die Macht im Staat: die Macht der Religionen im Staat?

Wer das nicht will, fordert Winterferien statt Weihnachtsferien, Frühlingsferien statt Osterferien und Ethikunterricht statt Religionsunterricht. Sommer und Herbstferien gibt es ja schon. Wer gegen Lehrer mit Migrationshintergrund ist, will auch keine Männer als Erzieher im Kindergarten, denn diese verbreiten dort möglicherweise andere Werte als die Damen und blendet in diesem Zusammenhang zudem aus, dass nicht alle Migranten Muslime sind. Ich für meinen Teil hätte gerne auf die drei ausländerfeindlichen Lehrer verzichtet die ich ertragen musste. Aber es ging auch so.

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