Für Gleichheit aller eintreten

Heute wieder einen bemerkenswerten Leserbrief in den Westfälischen Nachrichten gefunden. Thema:

Für Gleichheit aller eintreten

Minarette

Zitat:

Müssen wir nicht ein Verbot durchsetzen gegen das Tragen des Kopftuches in öffentlichen Gebäuden und Schulen? Das Tragen des Kopftuches ist politisch gewollt, es steht nicht im Koran. So unterscheiden sich die einzelnen Gruppen im Islam schon durch das unterschiedliche Knüpfen des Tuches. Auch soll das Kopftuch den Islam über andere Religionen erheben. Also missionieren. Die Schulen müssen von politischen Zeichen frei bleiben. Nur so ist eine freie Meinungsbildung ungezwungen garantiert.

Auch muss der Bau von Minaretten überdacht werden. Im Mittelalter wurden die Gläubigen zum Gebet gerufen, heute ist das anders möglich, der Islam ist seit dem Mittelalter nicht mehr reformiert worden. Das sagen selbst bekannte Wissenschaftler des Islam. Moscheen sollten weiterhin genehmigt werden, jedoch ohne Minarette. Die sind für Europa ein Zeichen des Islam.

Auch sollte der Bau neuer Moscheen nur noch erlaubt werden, wenn in den Ländern die Rechte der Minderheiten gewährleistet sind und der Bau von Kirchen erlaubt sind. Lasst uns alle weiterhin für Integration, Gleichheit und Freiheit aller eintreten.

Ich möchte auch für die Gleichheit aller eintreten und schreibe daher folgenden Leserbrief an die WN <leserbriefe@zgm-muensterland.de> :

Ich möchte auch…

Das Tragen eines Kopftuches ist nicht immer eine politische Aussage. Dass es verschiedene Knüpftechniken gibt, hat wahrscheinlich den Grund der auch zu unterschiedlicher Ordenskleidung im Christentum geführt hat: Mode. Wird ein Kopftuch aus einem politischen Motiv heraus getragen, ist das an Schulen genauso zu unterbinden wie andere vergleichbare politische Aktivitäten auch. Hier ist, ähnlich wie in Bayern (Kruzifix-Beschluss) schon praktiziert, jeweils eine Einzelentscheidung zu treffen.

Im Mittelalter wurden die Gläubigen durch Glockengeläut bzw. vom Muezzin zum Gebet gerufen, heute ist das anders möglich, z.B. durch eine SMS. Auf jeden Fall sollte es  irgendetwas leises sein. Die Weltreligionen sollten zudem dazu verpflichtet werden sich einmal im Quartal zu reformieren.

Der Bau von Kirchen und Moscheen und anderen Bauten sollte solange weltweit untersagt werden, bis in allen Ländern die Rechte der Minderheiten gewährleistet sind. Die Regelung kann in einzelnen Staaten gelockert werden, wenn dort das Prinzip der Grundrechte und der Trennung von Staat und Religion von dem überwiegenden Teil der Bevölkerung verstanden worden ist.

Man kann nicht alles haben …

Quellen:

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Eine Antwort zu Für Gleichheit aller eintreten

  1. schweizerkrieger schreibt:

    Gute geschrieben

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